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Voraussetzungen zur Inanspruchnahme der Leistungen der Wiener Wohnungslosenhilfe

Um eine Unterbringungs- und Betreuungsleistung der Wiener Wohnungslosenhilfe in Anspruch nehmen zu können, benötigen Sie eine Bewilligung. Diese können Sie beim Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe des Fonds Soziales Wien unter folgenden Voraussetzungen beantragen.

 

1. Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit

2. Vorliegen einer sozialen Notlage

3. Unterstützungsbedarf

4. Bereitschaft zur Mitwirkung

5. Einkommen innerhalb der Einkommensgrenzen

6. Kein Vermögen

7. Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung

8. Lebensmittelpunkt in Wien

 

 

1. Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit
Als obdach- bzw. wohnungslos gelten Wienerinnen und Wiener, die

  • auf der Straße leben.
  • in Notunterkünften oder Notschlafstellen leben.
  • nach der Beendigung des Aufenthaltes in einem Frauenhaus, einem Quartier der Wiener Grundversorgung, einer Strafanstalt, einem Spital und  ähnlichem über keine Wohnmöglichkeit verfügen.
  • von Delogierung bedroht sind.
  • in ungesicherten Wohnverhältnissen, das heißt ohne Rechtstitel bzw. abhängig vom guten Willen anderer Menschen wohnen.

2. Vorliegen einer sozialen Notlage
In einer sozialen Notlage im Sinne der Förderrichtlinie befinden sich Menschen,

  • die im Freien, oder in Unterkünften, die nicht als solche bezeichnet werden können (z.B. Zelte, Abbruchhäuser) leben.
  • deren Wohnsituation aus bestimmten Gründen (z.B. psychische Erkrankung, Einkommensarmut, Zwangsräumung) gefährdet ist.

3. Unterstützungsbedarf
Unterstützungsbedarf haben obdach- bzw. wohnungslose Menschen, die auf Grund ihrer derzeitigen psychosozialen Situation ohne professionelle Hilfe nicht in der Lage sind ihre Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit zu überwinden bzw. zu vermeiden und auf spezifische Leistungen der Wohnungslosenhilfe angewiesen sind.

Dazu zählen insbesondere Personen, die auf Grund ihrer psychischen Verfassung, ihres Umgangs mit finanziellen Ressourcen, einer instabilen Wohngeschichte, wegen mangelndem Selbstmanagements oder sozialer Diskriminierung Unterstützung benötigen.

4. Bereitschaft zur Mitwirkung
Personen, die eine Leistung der Wohnungslosenhilfe beantragen, müssen bereit sein Unterstützung anzunehmen und in zumutbarer Weise zur Abwendung oder Überwindung der Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit beizutragen.

Dazu zählen insbesondere das Einhalten von Terminen und Fristen, die Vorlage notwendiger Unterlagen sowie das Treffen von Vereinbarungen mit dem Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe im Hinblick auf eine bestimmte Leistung, aber auch der Einsatz eigener Mittel.

5. Einkommen innerhalb der Einkommensgrenze
Für die Inanspruchnahme einer Leistung ist mindestens ein Einkommen in der Höhe der bedarfsorientierten Mindestsicherung erforderlich. Für eine Unterstützung durch die Wohnungslosenhilfe sollte das Einkommen für eine Einzelperson € 1.160 nicht übersteigen. Über weitere Details und Ausnahmeregelungen informiert Sie das Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe.

6. Kein Vermögen
Unter Vermögen  werden alle beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie sonstigen Werte verstanden, die auch verwertbar sind. Das heißt in Geld bzw. Gegenstände oder Leistungen umgesetzt werden können, mit denen die Kundin oder der Kunde den Unterstützungs- und Wohnbedarf decken kann.

7.Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung
Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung im Sinne des Wiener Sozialhilfegesetzes (in der gültigen Fassung), sofern sich die gleichgestellte Person rechtmäßig im Inland aufhält und die Einreise nicht zum Zweck des Bezuges von Fördermitteln erfolgt ist.

Nicht gefördert werden können: UnionsbürgerInnen ohne Erwerbstätigeneigenschaft, Personen ohne Daueraufenthalt und subsidiär schutzberechtigte Personen, die Ansprüche in der Grundversorgung geltend machen können.

8. Lebensmittelpunkt in Wien
Bereits vor der Antragstellung muss der durchgängige Lebensmittelpunkt (es zählt der Meldestatus) in Wien gewesen sein.  Bei Zuzug aus einem Bundesland oder aus dem Ausland ohne abgesicherte Wohnversorgung, selbst in der Absicht den Lebensmittelpunkt in Wien zu begründen, kann keine Förderung gewährt werden.

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