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Wintermaßnahmen 2012/13: Ein Rückblick

Die Wiener Wohnungslosenhilfe reagiert jedes Jahr sehr rasch, wenn es darum geht, gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien Wege zu finden, um die härteste Zeit für obdachlose Menschen zu überbrücken. So stellen die Partnereinrichtungen bei Bedarf zusätzliche Nachtquartiersplätze zur Verfügung und/oder richten provisorische Tageszentren ein.

Um im Winter 2012/2013 noch besser für die kalte Jahreszeit gerüstet zu sein, wurde im September 2012 ein Team aus VertreterInnen verschiedener Organisationen der Wiener Wohnungslosenhilfe zusammengestellt, dessen Mitglieder laufend in Kontakt standen, um zu beraten, welche zusätzlichen Angebote es zu welcher Zeit braucht. So wurde sichergestellt, dass notwendige Hilfe rasch organisiert werden konnte. Folgende Organisationen waren in diesem Koordinationsteam vertreten: Arbeiter-Samariter-Bund Wien, Caritas der Diözese Wien - Hilfe in Not, Fonds Soziales Wien, Fachbereich Betreutes Wohnen, "wieder wohnen" GmbH, Wiener Rotes Kreuz.

In insgesamt 10 Sitzungen des Koordinationsteams wurden von 24.09.2012 bis 17.04.2013 im Voraus geplante und kurzfristig gesetzte Maßnahmen diskutiert und beraten. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahmenplanung waren die im Herbst 2012 festgelegten Kapazitätserweiterungen sowohl in den Nachtquartieren als auch bei den Tagesaufenthaltsmöglichkeiten.

Zusätzlich zum Regelangebot von  373 vom FSW geförderten Nachtquartierplätzen wurden im Rahmen der Wintermaßnahmen 251 Schlafplätze und 18 Wohnplätze für Frauen mit Kindern zur Verfügung gestellt. Das brachte sowohl den Ausbau bestehender Nachtquartiere als auch die Eröffnung folgender neuer, vorübergehender Standorte mit sich:

  • Hermann ("wieder wohnen" GmbH): 45 Schlafplätze für Männer
  • Pavillon 1 – Otto Wagner Spital (Wiener Rotes Kreuz): 56 Schlafplätze für Männer
  • Schneemann (Caritas der Erzdiözese Wien): 80 Schlafplätze für Männer, 30 Schlafplätze für Frauen

Mit dem Tageszentrum am Enkplatz (Arbeiter-Samariter-Bund Wien) wurde auch ein zusätzliches Angebot im Bereich Tagesaufenthalt und Verpflegung geschaffen.

2.344 Personen nutzten zwischen 01. Dezember 2012 und 30. April 2013 die vom Fonds Soziales Wien geförderten Schlafplätze, davon 455 Frauen und 1.889 Männer. Die Nachtquartiere dienten den meisten NutzerInnen als kurzfristige Unterkunft – fast die Hälfte der Personen verbrachte maximal  10 Tage im Nachtquartier.

Mit 30. April 2013 wurden die Wintermaßnahmen beendet und die Kapazitätserweiterungen wieder zurückgenommen. Nun gilt es, die Erfahrungen im Rahmen einer Evaluierung festzuhalten, um für den nächsten Winter noch besser vorbereitet zu sein.

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