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Housing First - Das Wiener Modell

ExpertInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe haben das internationale Erfolgsmodell „Housing First“ aufgegriffen und auf die lokalen Anforderungen abgestimmt. Das Ergebnispapier liegt seit Oktober 2012 vor.

Housing First ist ein in den USA entwickelter Ansatz, bei dem obdach- und wohnungslose Menschen in eigenen Wohnungen untergebracht und in diesen Wohnungen je nach Bedarf mobil betreut werden. Es wurde in seiner Wirksamkeit im Hinblick auf Wohnstabilität, Gesundheit und Konsumverhalten von Suchtmitteln sowie KundInnenzufriedenheit mehrfach positiv evaluiert und gilt im internationalen Fachdiskurs als Alternative zu verbreiteten Stufensystemen von Notunterkünften und vorübergehender Unterbringung, bei denen sich obdachlose Menschen Schritt für Schritt für eine eigene Wohnung erst „qualifizieren“ müssen.

Auf Einladung des Fonds Soziales Wien, Fachbereich Betreutes Wohnen, und des Vereins neunerhaus haben ExpertInnen aus dem Feld der Wiener Wohnungslosenhilfe die international diskutierten Erfolgskriterien von Housing First aufgegriffen und ein Modell entwickelt, das auf die Bedarfslagen und strukturellen Rahmenbedingungen in Wien abgestimmt ist.

Sozial- und Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, die grüne Sozialsprecherin Birgit Hebein und FSW-Geschäftsführer Peter Hacker erklärten in einem Pressegespräch die Grundprinzipien des Wiener Modells von "Housing First":

  • Direkter Zugang zu eigenem und dauerhaftem Wohnen
  • Trennung von Wohnungsverwaltung und persönlichen Hilfen
  • Förderung sozialer Inklusion
  • Selbstbestimmung und Partizipation
  • Flexible Hilfen für individuelle Bedarfslagen

Seit September läuft ein Pilotprojekt: 50 Genossenschafts- und Privatwohnungen stehen für Betroffene zur Verfügung. Für Sonja Wehsely leitet "Housing First" einen Paradigmenwechsel in der Wohnungslosenhilfe ein: Eine eigene Wohnung steht am Beginn und nicht erst – wie bisher – am Ende des Betreuungsverhältnisses.

 

Weitere Informationen:

 

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