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November 2011: Konferenz zum Thema „Qualitätssicherung“ in Luxemburg
Ziel der ersten Europäischen Konferenz zum Thema „Qualität in Diensten der Wohnungslosenhilfe“ war es, Möglichkeiten des voneinander Lernens im Themenbereich Qualitätssicherung zu schaffen. Die Konferenz wurde von FEANTSA, dem Europäischen Dachverband der Wohnungslosenhilfe, mit Unterstützung lokaler Partner, passend zum aktuellen Jahresthema der FEANTSA – „Qualität“ – organisiert.
Für den Fonds Soziales Wien war die Teilnahme eine Gelegenheit, am europäischen Diskurs zu einem aktuellen Thema teilzunehmen. Im Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen wurde im ersten Halbjahr 2011 die „Rahmenrichtlinie zur Qualitätssicherung“ für Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe entwickelt, die FSW-Qualitätsaudits starteten auf Basis dieser Rahmenrichtlinie im Herbst 2011.
Claude Haas, Dozent an der Universität Luxemburg, sprach in seinem Vortrag über den „Managerial Turn“ in der Sozialen Arbeit. Er gab einen spannenden Einblick in die Hintergründe der Qualitätsdebatte in der Wohnungslosenhilfe. So ortete er Ursachen für die Skepsis gegenüber Qualtitässicherungssystemen und Chancen einer inneren Professionalisierung durch Qualitätsmanagement.
Sofia Martinsson, Mitarbeiterin in der Abteilung Wiener Wohnungslosenhilfe des Fonds Soziales Wien, hielt ein Referat im Rahmen des Workshops „Organisationsübergreifendes Arbeiten und Kooperation als Schlüssel zur Qualitätssicherung im Wohnungslosensektor“. Ihr Beitrag wird in der nächsten Ausgabe des Magazins „Homeless in Europe“ der FEANTSA nachzulesen sein.
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