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7. bis 8. April 2011: Studienreise nach München
Das Team der Abteilung Wiener Wohnungslosenhilfe (Fonds Soziales Wien) besuchte an zwei Tagen die Abteilung Soziale Wohnbauförderung/Wohnungslosenhilfe im Sozialreferat der Stadt München.
Besichtigungen von sechs Einrichtungen im Bereich Wohnungslosenhilfe sowie Wohnbauförderung standen am dichten Programm. Weiters präsentierten die KollegInnen der Stadt München ihr Programm zur Delogierungsprävention „Maßnahmen zum Erhalt von Mietverhältnissen“ und es gab einen regen Austausch zu aktuellen Themen in den beiden Städten.
"Wohnen statt Unterbringen" lautet der Leitsatz der Münchner Wohnungslosenhilfe. In der Praxis bedeutet das, dass dauerhaftes Wohnen anstatt der Unterbringung in Zimmern/Betten in Notquartieren angestrebt wird.
Beeindruckend ist auch das kommunale Wohnungsbauprogramm, das aus verschiedenen Teilbereichen besteht. Einer davon ist ist Kompro/B, das kommunale Wohnungsbauprogramm für Benachteiligte am Wohnungsmarkt zur Schaffung von neuem Wohnraum mit niedrigen Mieten. Kompro/C ist das kommunale Wohnungsbauprogramm für den Bau von Clearinghäusern. In einem Clearinghaus können Personen/Haushalte, die akut wohnungslos geworden sind, in Wohnungen leben. Innerhalb von 6 Monaten wird mit dem Betreuungspersonal vor Ort die Wohnperspektive abgeklärt und eine zügige Vermittlung in dauerhaften Anschlusswohnraum findet statt.
Auch VertreterInnen des Münchner "Amtes für Wohnen und Migration" waren davor bereits zu Gast in Wien. Besonders interessiert waren die KollegInnen an den Sozial betreuten Wohnhäusern in Wien. Auch in München sollen nun Einrichtungen nach diesem Konzept entstehen.
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