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Verbesserte Delogierungsprävention in Gemeindebauten
Dienstag, 31. Januar 2012
Die Stadt Wien hilft beim Wohnen, wo sie kann. Sie hat ein dichtes und wirkungsvolles Netz an Hilfen aufgebaut, das noch nie so engmaschig war wie heute. So konnte schon bisher der Verlust der Wohnung bei jenen Fällen, in denen bereits eine gerichtliches Delogierungsverfahren eingeleitet und eine Einrichtung der Stadt Wien aufgesucht bzw. eingeschalten wurde, mit einer Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent abgewendet werden.
Um die Delogierungsprävention – speziell für jene Betroffene, die passiv in ihrer Notlage verharren – zu optimieren, ist eine noch engere Vernetzung der sozialen Hilfseinrichtungen der Stadt mit der Hausverwaltung Wiener Wohnen und die Möglichkeit, die notwendigsten Daten auszutauschen, erforderlich. Die gesetzliche Grundlage für die neue Vernetzungsplattform zur Prävention von Delogierungen soll nun, auf Initiative von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Sozialstadträtin Sonja Wehsely sowie der GemeinderätInnen Birgit Hebein und Christoph Chorherr, im Rahmen des Wiener Wohnungsssicherungsgesetzes (WSG) geschaffen werden.
Vielfältige Ursachen
Die Ursachen für Delogierungen sind vielfältig – Mietzinsrückstände oder unleidliches Verhalten gegenüber der Hausgemeinschaft stellen nur die "Spitze des Eisbergs" der eigentlichen Probleme dar.
Umso wichtiger ist es, die betroffenen BewohnerInnen best- und frühestmöglich zu betreuen. "Daher intensivieren wir in unsere Anstrengungen im Bereich der Wiener Gemeindebauten, in dem die Stadt direkte Verantwortung trägt. Mit dem Wiener Wohnungssicherungsgesetz schaffen wir als ersten Schritt die gesetzliche Basis für die geplante, noch engere Vernetzung aller Einrichtungen und Abteilungen der Stadt im Kampf gegen drohenden Wohnungsverlust", so die InitiatorInnen Ludwig, Wehsely, Hebein und Chorherr.
Hier finden Sie den Artikel in voller Länge.
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