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Neues Betreuungsangebot in den Häusern zum Leben

Mittwoch, 21. September 2011

Das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) richtet in seinen 31 Häusern zum Leben schrittweise das Leistungsangebot neu aus.


Das KWP reagiert auf die steigende Nachfrage nach betreuten Wohnmöglichkeiten, die es älteren Menschen ermöglicht, in der vertrauten Umgebung zu bleiben, auch wenn der persönliche Betreuungsbedarf steigt. "Mit dem kommenden Jahr beginnen wir mit dem Einstieg zum Umstieg und richten schrittweise unser Leistungsangebot neu aus", erklärte Gabriele Graumann, Geschäftsführerin des KWP. Das Angebot wird sich künftig in drei Bereiche gliedern:

  1. Betreutes Wohnen
    Dabei sollen die Fähigkeiten der älteren Menschen erhalten und gefördert werden, damit sie solange wie möglich so eigenständig wie möglich leben können. Neben der Wohnungsreinigung und der Verpflegung mit täglich fünf Mahlzeiten gibt es auch Betreuungs- und Pflegeleistungen, die auf jede/n BewohnerIn individuell abgestimmt werden. Dazu gibt es unterschiedliche Gruppenangebote, die die körperliche und geistige Fitness der BewohnerInnen sowie deren Lebensfreude und soziale Kontakte fördern
  2. Unterstütztes Wohnen
    Für SeniorInnen, die keine Pflege brauchen, aber aus guten Gründen nicht zuhause bleiben können (z. B. Substandardwohnung ohne Lift), bieten die Häuser zum Leben eigene Wohnungen im PensionistInnen-Wohnhaus, in denen die SeniorInnen ein selbstständiges Leben führen.
  3. Gepflegt Wohnen
    Das Programm "Gepflegt Wohnen" ist für BewohnerInnen gedacht, die rund um die Uhr Betreuung und Pflege durch qualifizierte Fachkräfte benötigen. SeniorInnen mit einem Betreuungs- und Pflegebedarf ab Pflegegeldstufe 3 können dieses Angebot in Anspruch nehmen.

 

"Das klassische SeniorInnen-Appartement ohne begleitende Betreuung ist immer weniger gefragt", begründet Gabriele Graumann, Geschäftsführerin der Häuser zum Leben, die Einführung des neuen Betreuungsmodells. "Ältere Menschen wollen und können heute länger zu Hause leben und ziehen erst dann in ein PensionistInnen-Wohnhaus, wenn sie den Alltag in den eigenen vier Wänden nicht mehr gut alleine bewältigen können", erläutert Graumann. "Diesen Trend beobachten wir bereits länger: Das Durchschnittsalter unserer BewohnerInnen liegt inzwischen bei 86 Jahren und die Anzahl der Betreuungs- und Hilfeleistungen in unseren Häusern ist in den letzten fünf Jahren um rund 50 Prozent gestiegen", so die KWP-Geschäftsführerin.

 

 

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